Die Interessensgeminschaft Rafting und Wildwassersport im Salzatal hat sich die gemeinsame und nachhaltige Bewirtschaftung der Salza zur Aufgabe gemacht. Die IG ist Ansprechpartner für alle Belange rund um den Fluß, den Ein- und Ausstiegsstellen, sowie den Gebühren und ist außerdem Schnittstelle zur Steirischen Landesregierung.
Weiters ist die IG Rafting und Wildwassersport im Salzatal im Besitz der Rechte der Ein- und Ausstiegsstellen entlang der gesamten Salza.
In enger Kooperation mit den Gemeinden Palfau, Gams, Landl und Wildalpen, der Gemeinde Wien, den Bundesforsten und einigen privaten Grundeigentümern wird eine Lenkung und Regulierung des Wildwassersports im Salzatal erreicht.
Die Salza bietet eine der beliebtesten Rafting und Wildwasserstrecken der Ostalpen.
Seit 1992 gibt es die Flussverordnung für die Salza die den Grundstein für die Regelung des Wildwassersports gelegt hat. Seit dem Entstehen dieser Verordnung gibt es Spielregeln, die zu befolgen und gestzlich geregelt sind.
Boote die für mehr als drei Personen zugelassen sind fallen unter die Konzessionspflicht und dürfen nur mit den dementsprechenden Lizenzen auf der Salza unterwegs sein. Laut Verordnung gibt es für die Salza Lizenzen für 46 Boote die derzeit alle vergeben sind. Daher gibt es momentan auch keine Möglichkeit in den Besitz neuer Konzessionen zu gelangen.
Vom Gesetzgeber her gibt es eine ganze Reihe von Anforderungen die ein Konzessionswerber erfüllen muss, neben den entsprechenden örtlichen Gegebenheiten bzw. der Infrastruktur, sowie denn gültige Verträgen bez. Einstiegsstellen.
An der Salza befinden sich sämtliche Ein- und Ausstiegsstellen im Besitz der IG Rafting und Wildwassersport im Salzatal.
Somit hat auch die IG Rafting und Wildwassersport im Salzatal das Recht, die Einstiegsstellen zu bewirtschaften und darüber frei zu verfügen.
Seit 1992 werden jährlich Gebühren für die Einstiegstellen an der Salza bezahlt. Da in den letzen Jahren die Frequenz der Nutzung der Einstiegsstellen der Salza von nichtkonzessionierten Firmen extrem zunahm, wurde beschlossen, ab der Saison 2008 Gebühren für die Einstiege einzuheben.
Gewerbliche Rafting- und Wildwassertouren auf der Salza sind somit kostenpflichtig und es ist ein Entgelt in Form einer Jahresgebühr an die IG Rafting- und Wildwassersport im Salzatal zu entrichten.
Es gibt zwei Tarife, eine Jahresgebühr für nichtkonzessionierte Firmen mit Standort in der Region und Eine Gebühr für Firmen ohne Standort in der Region.
Den Firmen die bereits im Vorjahr eine Rechnung bez. Jahresgebühr erhalten und nicht bezahlt haben, wird die Nutzung der Ein- bzw. Ausstiegstellen verwehrt.